Das Wetter in Vietnam

Vietnam erstreckt sich vom südlichsten Punkt bis zu seiner Grenze mit China im Norden über eine Länge von mehr als 1600km. Die Landschaft ist äußerst vielfältig und reicht von der Ebene des Mekong Delta bis zu den Bergen im Norden, von den trockenen Küstengebieten bis zu den üppigen Dschungeln des Zantralen Hochlands. Aufgrund dieser ausgeprägten geographischen Unterschiede gibt es auch wettermäßig große regionale Unterschiede.

Nordostmonsun

Wie auch in anderen Ländern Südostasiens wird das Wetter in Vietnam durch zwei verschiedene Monsunzeiten geprägt. Von April bis Oktober bestimmt der Nordostmonsun das Wettergeschehen. Während dieser Zeit kann es im Norden Vietnams ziemlich kalt werden, in den Bergen ist sogar Schneefall möglich. Der Nordostmonsun bringt in diesen Monaten in die nördliche Hälfte des Landes feuchtes Wetter, während er im Süden die Trockenzeit bewirkt. Vor allem im April muß man dadurch in Südvietnam oft mit sehr hohen Temperaturen rechnen.

Die meisten Touristen besuchen Vietnam zwischen November und Februar, wenn es weniger regent und das Wetter im Süden nicht so heiß ist. Für Reisen in den Norden ist allerdings die Zeit von Mai bis September günstiger.

Südwestmonsun

Der Südwestmonsun bringt von Ende April bis Ende September warme und feuchte Luft über fast alle Regionen Vietnams. Im südlichen Teil des Landes gibt es während dieser Zeit oft kurze, aber intensive Regenfälle. Von Juil bis September besteht an den Küstengebieten Vietnams ein erhöhtes Risiko für Typhoone und starke Regenfälle mit Überschwemmungen.

Die beste Reisezeit

Für Reisen, die Gebiete sowohl im Süden als auch im Norden beinhalten, sind die Monate von Oktober bis Jänner die günstigste Zeit. Im Norden herrscht von April bis Juli das beste Wetter vor, während im Süden die Bedingungen von November bis Februar am angenehmsten sind. Mit der richtigen Kleidung im Gepäck ist Vietnam allerdings eine wunderbare Destination, egal, zu welcher Jahreszeit!